Am Polarkreis, wo die Temperatur im Winter unter -40 °C sinkt, wird diese Verladestation bis zu neun Monate im Jahr vom Eis eingeschlossen sein. Auf Deck installiert und somit dem Einfluss des arktischen Wetters uneingeschränkt ausgesetzt, werden 14 ausfallsichere Rotork EH Antriebe Sicherheitsabsperrventile (SAV/ESD) im Verladesystem des Schiffes betätigen.
Um den Herausforderungen der harten Wetterbedingungen und der korrosiven Salzatmosphäre gerecht zu werden, wurden die Antriebe strengen Tests unterzogen, mit denen die Zertifizierung gemäß dem Bureau Veritas Regelwerk für die Klassifizierung von „Offshore“-Ausrüstung erreicht wurde.
Getestet wurde am Rotork Fluid Systems Standort Melle mit Betrieb bei -62 °C in einer Klimakammer und in Übereinstimmung mit den RS-Tieftemperaturanforderungen, gefolgt von 28 Tagen in einer Salznebelkammer gemäß DIN EN 60068-2-52. Beide Tests wurden erfolgreich abgeschlossen und bestätigten damit die Eignung der Antriebe und Steuerungen für den Einsatz ohne Heizung im extremen und in der Spezifikation mit -52 °C bis +45 °C definierten Umgebungstemperaturbereich. Darüber hinaus forderte die Spezifikation Fernansteuerung für Auf/Zu-Betrieb, Fernanzeige von der Position und Alarmmeldungen sowie Explosionsschutzzertifizierung, während Aluminium als Werkstoff ausgeschlossen wurde.
10.000 Flanschverbindungen im Rahmen von TAR-Projekten geprüft
Das Dichtungstechnikunternehmen IDT hat im Zuge von Revisionen und Turnarounds (TAR) im vergangenen Jahr mehr als 30 Industrieanlagen in Deutschland unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Mit einer Mängelquote von acht Prozent erwies sich nur jede 12. von insgesamt 10.000 geprüften Rohrleitungsverbindungen als mangelhaft.







