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VDMA Industriearmaturenhersteller: Ukraine-Krise belastet Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2014

Die erste Hälfte des Jahres 2014 war für die deutschen Hersteller von Industriearmaturen schwierig.

von | 30.05.20

Die erste Hälfte des Jahres 2014 war für die deutschen Hersteller von Industriearmaturen schwierig.
Das schwache Geschäft im Inland konnte nicht durch eine Zunahme der Exporte ausgeglichen werden. Die Exporte nach Russland gingen um 39 Prozent zurück. Lediglich die Ausfuhren in Euroländer nahmen zu. Insgesamt lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2014 vier Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Konflikt mit Russland behindert generell die Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten und drückt weltweit auf die Stimmung. Der Umsatz mit Industriearmaturen im Inland war im genannten Zeitraum mit minus vier Prozent rückläufig, das Auslandsgeschäft ging um drei Prozent zurück. In den einzelnen vom VDMA statistisch erfassten Produktgruppen entwickelten sich die Umsätze im ersten Halbjahr 2014 auf unterschiedlichem Niveau. Die Sicherheits- und Überwachungsarmaturen verzeichneten ein Umsatzplus von drei Prozent. Bei den Regelarmaturen gingen die Umsätze um sieben Prozent, bei den Herstellern von Absperrarmaturen um fünf Prozent zurück.
  • Exporte ins europäische Ausland stiegen um elf Prozent
Im Zeitraum Januar bis Mai 2014 erzielten die deutschen Industriearmaturenhersteller ein Exportvolumen von 1,5 Mrd. Euro. Lichtblick waren die Ausfuhren ins europäische Ausland. Die Hersteller konnten ein Umsatzplus von elf Prozent verbuchen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes behaupteten China und die USA ihre Positionen als Top Absatzmärkte für deutsche Industriearmaturen. Allerdings reduzierte sich das Exportvolumen nach China von Januar bis Mai 2014 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 198 Mio. Euro. Projekte im Petrochemie- und Erdgassektor haben die Industriearmaturenexporte in die USA um 17 Prozent auf 137 Mio. Euro ansteigen lassen.
  • Exporte nach Saudi Arabien verdoppelten sich
Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland wirkten sich massiv auf den Export von Industriearmaturen aus. Das Absatzvolumen nach Russland brach um 39 Prozent ein. Ein erfreuliches Wachstum verzeichneten die deutschen Hersteller hingegen in Saudi Arabien. Der Export verdoppelte sich in den ersten fünf Monaten 2014 auf 74 Mio. Euro. Derzeit befinden sich zahlreiche Projekte im Bereich Öl- und Gasförderung sowie der chemischen Industrie im Bau. Neben dem Bau weiterer konventioneller Kraftwerke arbeitet Riad an einem Atomkraftprogramm.
  • Prognose für 2014: Stagnation des Umsatzes auf Vorjahresniveau
Die weltwirtschaftliche Dynamik war zu Beginn des Jahres 2014 gering und kommt laut Internationalem Währungsfonds (IWF) auch weiter nicht in Schwung. So hat der IWF kürzlich die globale Wachstumsprognose für 2014 von 3,7 auf 3,4 Prozent nach unten revidiert. Vor allem die geopolitischen Risiken durch die Konflikte im Irak, in Israel und in der Ukraine verunsichern Unternehmen und Investoren. Sie könnten nicht nur die Energiepreise in die Höhe treiben, sondern auch dazu führen, dass die Unternehmen Investitionen zurückhalten. Vor diesem Hintergrund erscheint ein Gesamtjahresumsatzergebnis auf Vorjahresniveau recht optimistisch, aber noch möglich. Im Bereich der chemischen Industrie rechnet die Branche mit einem Nachfragewachstum. Rückgänge werden im Papier- und Zellstoffsektor erwartet.

Das schwache Geschäft im Inland konnte nicht durch eine Zunahme der Exporte ausgeglichen werden. Die Exporte nach Russland gingen um 39 Prozent zurück. Lediglich die Ausfuhren in Euroländer nahmen zu. Insgesamt lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2014 vier Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Konflikt mit Russland behindert generell die Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten und drückt weltweit auf die Stimmung.
Der Umsatz mit Industriearmaturen im Inland war im genannten Zeitraum mit minus vier Prozent rückläufig, das Auslandsgeschäft ging um drei Prozent zurück.
In den einzelnen vom VDMA statistisch erfassten Produktgruppen entwickelten sich die Umsätze im ersten Halbjahr 2014 auf unterschiedlichem Niveau. Die Sicherheits- und Überwachungsarmaturen verzeichneten ein Umsatzplus von drei Prozent. Bei den Regelarmaturen gingen die Umsätze um sieben Prozent, bei den Herstellern von Absperrarmaturen um fünf Prozent zurück.

  • Exporte ins europäische Ausland stiegen um elf Prozent

Im Zeitraum Januar bis Mai 2014 erzielten die deutschen Industriearmaturenhersteller ein Exportvolumen von 1,5 Mrd. Euro. Lichtblick waren die Ausfuhren ins europäische Ausland. Die Hersteller konnten ein Umsatzplus von elf Prozent verbuchen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes behaupteten China und die USA ihre Positionen als Top Absatzmärkte für deutsche Industriearmaturen. Allerdings reduzierte sich das Exportvolumen nach China von Januar bis Mai 2014 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 198 Mio. Euro. Projekte im Petrochemie- und Erdgassektor haben die Industriearmaturenexporte in die USA um 17 Prozent auf 137 Mio. Euro ansteigen lassen.

  • Exporte nach Saudi Arabien verdoppelten sich

Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland wirkten sich massiv auf den Export von Industriearmaturen aus. Das Absatzvolumen nach Russland brach um 39 Prozent ein. Ein erfreuliches Wachstum verzeichneten die deutschen Hersteller hingegen in Saudi Arabien. Der Export verdoppelte sich in den ersten fünf Monaten 2014 auf 74 Mio. Euro. Derzeit befinden sich zahlreiche Projekte im Bereich Öl- und Gasförderung sowie der chemischen Industrie im Bau. Neben dem Bau weiterer konventioneller Kraftwerke arbeitet Riad an einem Atomkraftprogramm.

  • Prognose für 2014: Stagnation des Umsatzes auf Vorjahresniveau

Die weltwirtschaftliche Dynamik war zu Beginn des Jahres 2014 gering und kommt laut Internationalem Währungsfonds (IWF) auch weiter nicht in Schwung. So hat der IWF kürzlich die globale Wachstumsprognose für 2014 von 3,7 auf 3,4 Prozent nach unten revidiert. Vor allem die geopolitischen Risiken durch die Konflikte im Irak, in Israel und in der Ukraine verunsichern Unternehmen und Investoren. Sie könnten nicht nur die Energiepreise in die Höhe treiben, sondern auch dazu führen, dass die Unternehmen Investitionen zurückhalten. Vor diesem Hintergrund erscheint ein Gesamtjahresumsatzergebnis auf Vorjahresniveau recht optimistisch, aber noch möglich.
Im Bereich der chemischen Industrie rechnet die Branche mit einem Nachfragewachstum. Rückgänge werden im Papier- und Zellstoffsektor erwartet.

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