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Wasserstoff-Produktion bei der Stahlherstellung

Für ein Unternehmen aus der Stahl- und Chemieindustrie hat SAMSON PFEIFFER Kugelhähne zur Verfügung gestellt. Die automatisierten Absperrarmaturen kommen bei der Produktion von grünem Wasserstoff zum Einsatz. In der Anlage werden Gase aus der Stahlherstellung genutzt, um Methanol zu erzeugen. Dazu kommt Wasserstoff zum Einsatz, der mit dem Wasserstoff-Elektrolyseprozess erzeugt wird. Der CO₂-Ausstoß bei der […]

von | 20.02.23

Für ein Unternehmen aus der Stahl- und Chemieindustrie hat SAMSON PFEIFFER Kugelhähne zur Verfügung gestellt. Die automatisierten Absperrarmaturen kommen bei der Produktion von grünem Wasserstoff zum Einsatz.

In der Anlage werden Gase aus der Stahlherstellung genutzt, um Methanol zu erzeugen. Dazu kommt Wasserstoff zum Einsatz, der mit dem Wasserstoff-Elektrolyseprozess erzeugt wird. Der CO₂-Ausstoß bei der Stahlerzeugung soll somit verringert werden, sodass in Zukunft die Stahlproduktion klimaneutral wird.

„Im Technikum des Kunden wird das Verfahren schon heute praktisch angewandt. Hiermit sind die Weichen gestellt, diese Anlage in den kommenden Jahren großtechnisch einzusetzen“, erklärt André Schnepper von SAMSON PFEIFFER die Situation „Je mehr Wasserstoff der Kunde in diesem Anlagentyp produziert, desto mehr CO₂ kann umgewandelt werden – und belastet dadurch nicht die Umwelt.“

Kugelhahn speziell für die Chemieindustrie

Das Produkt, das in der Anlage verbaut wurde, ist aus der Baureihe 26d. Es ist vor allem für aggressive Medien geeignet und kommt deshalb häufig bei Chemieanlagen zum Einsatz. Bestandteile sind ein Antrieb und ein Kugelhahn, der in den Rohrleitungssystemen verwendet wird.

Die Armatur erfüllt zudem alle Sicherheitsanforderungen über zwei voneinander unabhängige Gehäusedichtungen. „Alle medienberührten Dichtungen sind aus PTFE“, sagt Produkt-Manager Klaus Kremer. Zudem könne der Kugelhahn in verschiedenen Varianten geliefert werden. „Dank eines modularen Baukastensystems sind damit sowohl ein breites Einsatzspektrum als auch eine hohe Verfügbarkeit gegeben.“

CO₂ als Wertstoff in der Stahlherstellung          

„Mit dem Step in die Wasserstoff-Technologie stellen wir unter Beweis, wie vielseitig einsetzbar unser Kugelhahn ist. In diesem Verfahren kommt zum Tragen, dass CO₂ nicht als schädlicher Abfall in die Atmosphäre geblasen wird, sondern als Wertstoff in der Stahlherstellung noch einmal verwandt wird“, so PFEIFFER-CEO Bernd Jenner.

 

Kohlenstoff werde also nicht als klimaschädliches Gas abgegeben. „Und die fossilen Energieträger werden nicht mehr gebraucht, weil wir gemeinsam auf Wasserstoff umstellen.“

Das Thema Wasserstoff ist ein Schwerpunkt der kommenden Ausgabe unserer IAD-Magazins.

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Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

In einer Industrieanlage werden Gase aus der Stahlherstellung genutzt, um Methanol zu erzeugen.

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