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Zahl der Woche: 3,7 Milliarden

Dieses Mal steht die Zahl der Woche im Zusammenhang mit einem Sondervermögen über mehrere Milliarden Euro für die Wasserstoffwirtschaft.

von | 21.08.23

Jeden Montag blickt industriearmaturen.de auf eine markante Zahl, die in der vergangenen Woche besonders aufgefallen ist. In dieser Woche steht die Zahl im Zusammenhang mit einem Sondervermögen über mehrere Milliarden Euro für den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft.

Der Wirtschaftsplan für den Klima- und Transformationsfonds (KTF) ist ein Sondervermögen des Bundeshaushalts mit einem Gesamtbudget von 57,6 Milliarden Euro für das kommende Jahr. Mit 47,4 Milliarden Euro entfällt die Mehrheit der Mittel auf Programme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

3,7 Milliarden

Von dem Gesamtbudget des KTF sollen 3,7 Milliarden Euro für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft bereitgestellt werden. Dem BMWK zufolge sollen insbesondere die Wasserstoffstrategie für den Außenhandel (darunter H2Global) sowie Projekte zur Dekarbonisierung der Industrie Fördermittel erhalten. Wofür die Regierung das Geld aber im Einzelnen aufwenden wird, ist noch nicht bekannt.

Aktuell liegt der jährliche Wasserstoffverbrauch in Deutschland bei rund 55 TWh. Die Ende Juli aktualisierte nationale Wasserstoffstrategie (NWS) sieht vor, ihn bis 2030 auf 95 bis 130 TWh zu steigern.

Das Thema Wasserstoff ist ein Schwerpunkt der Ausgabe 01 / 2023 unseres IAD-Magazins.

Hier gibt es weitere Informationen

Weitere Bestandteile des KTF

Zu den weiteren vom KTF geförderten Sektoren gehören nach Angaben des BMWK:

  • die Förderung energieeffizienter Gebäude inklusive der sozialen Abfederung des neuen Gebäudeenergiegesetzes (rund 18,8 Mrd. €),
  • die Finanzierung des EEG (rund 12,6 Mrd. ),
  • Programme im Bereich der Mikroelektronik, des Aufbaus von Produktionskapazitäten für Transformationstechnologien und Rohstoffe (rund 4,1 Mrd. €),
  • die Strompreiskompensation zur Entlastung der Unternehmen von den Kosten durch den EU-Emissionshandel (rund 2,6 Mrd. €),
  • die Förderung der Elektromobilität inklusive der Batteriezellfertigung (rund 1,6 Mrd. €),
  • die Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe (rund 850 Mrd. €) sowie
  • die Transformation der Wärmenetze (rund 800 Mio. €).

 

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